Toastmasters ist wie ein sicherer Trainingsraum: Alles ist „gepolstert“ und schnell wird klar, dass
einem hier nichts passieren kann. Vor 1000 Studenten im Audimax zu reden dagegen, ist das echte
Leben. Hier gibt es keinen doppelten Boden und Applaus muss hart erarbeitet werden. Umso

großartiger war die Erfahrung, dass wir drei Redner auch in einer „unsicheren“ Situation mit Bravour
auftreten und vor allem erfolgreich werben konnten – Dank Toastmasters! Die Organisation eines
solchen Events erscheint zunächst sehr einfach. Ist sie aber nicht. Schnell wird klar, dass aufgrund der
unterschiedlichen Motivation, Erfahrung und zeitlichen Rahmenbedingungen der Event-Teilnehmer
die Organisation die erste große Herausforderung ist. Drei Punkte können wir als Tipps mitgeben:
1. Möglichst kleine Gruppengröße: Je mehr Leute teilnehmen wollen, desto schwieriger
werden Einigung über Ablauf, Inhalt und Zeitpunkt des Events. Die resultierende Zähigkeit
kann ein echter Motivationskiller sein. Für uns waren drei Teilnehmer die optimale Größe.
Alleine sollte die Aktion nicht durchgeführt werden, weil dann die Überzeugungskraft
geringer ist.
2. Konzentrierte Kompetenzen: Wichtig für das Gelingen der Aktion ist eine klare Aufteilung
der Verantwortlichkeiten. Dies passierte bei uns nach Motivation und Freizeit. Ohne klare
Aufteilung zeigt sich niemand verantwortlich und so kommt die Gruppe nicht voran.
3. Gute Mischung: Es ist von Vorteil sowohl neue als auch alteingesessene Mitglieder im Team
zu haben. So wirkt die Gruppe authentischer. Zudem können so verschiedene Perspektiven in
die Organisation eingebracht werden. Davon profitieren alle Teilnehmer. Damit das klappt,
ist es wichtig für alles offen zu sein und stets sicherzustellen, dass alle Teilnehmer mit den
getroffenen Entscheidungen zufrieden sind.