Der Raum war mit fünf Gästen und vielen aktiven Toastis bis auf den letzten Stuhl besetzt. Das Programm für den Abend war ebenso gut gefüllt. Es gab drei vorbereitete Reden. Zuerst erzählte uns Max  voller Emotion von seinem Urlaub in Ägypten. Dies in der Form einer actiongeladenen und fesselnden Rede. Gleich im Anschluss folgte Werner mit einem Einblick in die Technologie der Zukunft, begleitet von einer lebhaften Powerpowerpräsentation. Zuletzt kam Hubert noch auf die Bühne, mit einer „Rede“ der besonderen Art: Zum Abschied des Toastmasters Raphael, der nach München zieht, hielt Hubert eine Abschiedsrede. Begleitet wurde diese von Videomaterial der letzten Jahre, welche die Entwicklung von Raphael darstellten. Vom Eisbrecher bis zu hin zum Sieg in der Europameisterschaft im „Feedbacken“ in Rumänien.

Die Stegreifreden sorgten für viele lange Lacher. Sogar die Gäste trauten sich nach vorne und genossen, das erste mal auf einer Toastmasterbühne zu stehen.

Ist Abschied nehmen eine gute oder schlechte Sache? In seiner abschließenden Rede erzählte Raphael uns davon, dass es nicht so sehr darauf ankommt, durch welche Türe wir im Leben gehen. Es geht viel mehr darum, wie wir mit den dahinterliegenden Räumen umgehen. Treten wir in einen eiskalten, finstereren Raum voller Spinnenweben, dann lasst uns doch ein Fenster in das Zimmer bauen, den Kamin anmachen und zum Frühlingsputz aufrufen. Abschied nehmen muss, nichts Schlechtes sein. Abschied ist die Tür zur Zukunft.